Launch-Event
Produktlaunch inszenieren: Wenn Technologie zum Markenerlebnis wird
Wie präsentiert man einen Fernseher, dessen größte Stärke darin liegt, Bilder außergewöhnlich intensiv wirken zu lassen?
Wie präsentiert man einen Fernseher, dessen größte Stärke darin liegt, Bilder außergewöhnlich intensiv wirken zu lassen?
Man könnte ihn aufstellen, einschalten und technische Daten erklären.
Oder man entwickelt ein Erlebnis, bei dem Farben aus dem Bildschirm auf Betonwände fließen, Farbpigmente scheinbar im Raum schweben und Technologie nicht mehr nur erklärt werden muss.
Weil man sie erlebt.
Ende März 2026 durften wir den dreitägigen RGB MiniLED Launch von Hisense im M8 in München mitgestalten. Ziel war es, die neue Technologie hochwertig und aufmerksamkeitsstark zu präsentieren und ihre Vorteile für Retail- und Handelspartner, Journalisten, KOLs und Influencer erlebbar zu machen.
Genau an dieser Schnittstelle beginnt unsere Arbeit: Wir übersetzen Strategie in Atmosphäre und Atmosphäre in ein Live-Erlebnis.
Ein Produktlaunch braucht mehr als eine Bühne
Bei einem Produktlaunch soll das Produkt im Mittelpunkt stehen. Gleichzeitig muss das Event mehr leisten, als einen schönen Hintergrund dafür zu schaffen.
Gäste sollen verstehen: Was ist neu? Warum ist es relevant? Was unterscheidet dieses Produkt – und wofür steht die Marke dahinter?
Gerade bei technologischen Produkten können diese Antworten schnell zwischen technischen Daten und Produktfeatures verloren gehen.
Deshalb beginnen wir bei maimaldrei nicht mit der Dekoration, sondern mit der Frage:
Was soll dieses Event für die Marke leisten?
Beim Hisense Launch war die Antwort klar: Die Farbqualität der neuen RGB MiniLED-Technologie sollte nicht nur auf dem Bildschirm sichtbar sein.
Sie sollte den gesamten Raum erobern.
Aus einem Fernseher wird ein Kunstwerk
Eine konzeptionelle Antwort darauf war die Hisense Pop-up Galerie. Die Fernseher wurden nicht als klassische Ausstellungsprodukte gedacht, sondern als Teil verschiedener Kunstinstallationen, die jeweils Eigenschaften der Technologie aufgriffen.
Gemeinsam mit Tape-Art-Künstlern entstand beispielsweise „Color as Emotion“: Die Farben des Bildschirms wurden über Tape Art auf der Betonwand fortgeführt. Linien schienen aus dem Screen herauszufließen und den Raum einzunehmen.
Aus Farbqualität wurde ein räumliches Erlebnis. Aus einem technischen Feature wurde Emotion.
Eine weitere Installation arbeitete mit schwebenden Holi-Farben, die die intensive Farbwelt des Screens in den realen Raum übertrugen.
Farbe endete nicht am Bildschirmrand.
Genau das verstehen wir unter Eventdesign: Nicht fragen, was wir Schönes um ein Produkt herum bauen können – sondern wie der Raum dabei helfen kann, das Produkt zu verstehen.
Unterschiedliche Erlebniswelten – eine Geschichte
Tape Art, Holi Colours, Spiegel, Fußball und Floristik: Einzeln können all diese Elemente Aufmerksamkeit erzeugen. Ein starkes Event entsteht aber nicht dadurch, möglichst viele außergewöhnliche Ideen nebeneinanderzustellen.
Es braucht einen roten Faden.
Im Spiegelraum arbeiteten Licht, Reflexionen und Farben mit der Bildwirkung der Fernseher. Eine eigene Fußballwelt verband die Technologie mit der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026. Im Zusammenspiel mit Beton, Screens und Kunst sorgte imposante Floristik bewusst für einen Kontrast zwischen Natur und Technologie.
Die Verbindung musste sich dabei immer logisch aus Marke, Produkt, Anlass und Zielgruppe ergeben.
So wurden aus einzelnen Gestaltungselementen Erlebniswelten – und aus den Erlebniswelten eine gemeinsame Geschichte.
Der Raum wird Teil der Guest Journey
Eine wichtige Grundlage für das Konzept war unsere Besichtigung des M8 in München.
Grundrisse liefern Maße. Aber sie zeigen keine Atmosphäre.
Vor Ort erleben wir Blickachsen, Proportionen, Licht, Materialien und Laufwege. Wir sehen, wo Menschen intuitiv stehen bleiben und welche Bereiche beim Betreten Aufmerksamkeit erzeugen.
Aus der vorhandenen Fläche entwickelten wir unterschiedliche Bereiche für Plenum, Gaming, Holi Colour und Tape Art.
Die entscheidende Frage war dabei nicht nur:
Wo passt was hin?
Sondern:
Wie bewegt sich ein Gast durch die Geschichte?
Begrüßung, Erlebnisstationen, Keynote und Get-together bildeten eine Dramaturgie. So wurde aus verschiedenen Installationen eine Journey – und aus einer Location ein Markenerlebnis.
Ein Produktlaunch wirkt über den Veranstaltungstag hinaus
Ein außergewöhnlicher Produktlaunch schafft nicht nur während des Events Wert. Er schafft Content.
Tape Art, schwebende Farben, Spiegelwelten oder die Fußballinszenierung erzeugen Bilder, Videos und Geschichten, die sich auch nach dem Event für Social Media, Website, Presse und weitere Kommunikationsmaßnahmen nutzen lassen.
Darin liegt ein wichtiger Perspektivwechsel: Ein Event ist nicht nur ein Kostenfaktor, sondern eine Investition. Eine Investition in Kundenbeziehungen, Netzwerk, Feedback, Markenwahrnehmung und Inhalte, deren Wirkung weit über den Live-Moment hinausreichen kann.
Genau deshalb denken wir Events als Kreislauf:
Konzeption → Live-Erlebnis → Auswertung → Verlängerung.
Der Veranstaltungstag endet. Die Markenwirkung muss es nicht.
Wenn aus Technologie Emotion wird
Der Hisense RGB MiniLED Launch zeigt, was moderne B2B-Markeninszenierung leisten kann.
Ein Fernseher wird nicht einfach aufgestellt. Er wird Teil eines Kunstwerks.
Eine technische Produkteigenschaft wird nicht nur erklärt. Sie wird räumlich erlebbar.
Eine Location wird nicht einfach eingerichtet. Sie bekommt eine Dramaturgie.
Und aus einzelnen Gewerken entsteht eine gemeinsame Geschichte.
Das ist für uns der Unterschied zwischen einem schönen Event und einem strategischen Markenerlebnis.
Eure nächste Produktpräsentation braucht nicht mehr Dekoration. Sie braucht eine Idee.
Ihr plant einen Produktlaunch, ein Presseevent oder Brand Event?
Wir starten nicht mit der Frage, welche Möbel oder Blumen ihr braucht. Wir starten mit eurer Marke: Was soll das Event für euch leisten? Welche Geschichte soll es erzählen?
Daraus entwickeln wir Concept, Design und Event und übernehmen die Umsetzung und Koordination – damit Produkt, Raum und Kommunikation dieselbe Geschichte erzählen.













